An gedanken an meine Mutter:                                10.9.2006

Ich schreie Mama,

immer wieder Mama,

doch niemand kommt. Keiner!

Sie hört mich nicht.

Ich bin allein.

Allein mit meinem Kummer.

Es bleibt still, dunkel.

Die Luft wird klar.

Ich verstehe es.

Ich weiß es jetzt.

Sie kommt nicht mehr......NIEMALS!

Trauer                                                                    31.8.2006

Immer wieder wird mir gesagt, das ich verdamt stark sei und das man mich bewundert wie ich das alles verkrafte und schaffe zu verarbeiten. Doch die Wahrheit ist ganz anders. Es ist nicht leicht im Alter von 13 Jahren seine Mutter und seinen Bruder so plötzlich zu verlieren. Verkraften kann man so etwas nicht. Verarbeiten auch nicht.... Man kann es verdrängen, aber das sollte man nicht tun, denn irgendwann überollt einem die Trauer doch wieder. Oftmals sitze ich immer mal wieder aufm Bett und gucke mir die Bilder an. Ich weine....Nein man kann es auf Dauer nicht verdrängen. Man muss einfach damit leben. Nach außen stark sein und innerlich manchmal zusammen brechen vor Trauer, gehört zum Alltag. Es ist schwer wenn Freunde oder Lehrer von Geschwistern oder Müttern reden. Es schmerzt sehr. Es tut weh wenn man eine Bewerbung schreiben möchte aber unter Familienur Vater hinschreiben kann, obwohl man genau weiß das es nicht stimmt. Das dort noch 2 andere Personen sind, die man liebt und die zu meiner Familie gehören. Aber man kann es nicht ändern, man kann seine Familie nur weiter lieben. Denn Liebe ist stark... NIcht ich bin stark, sondern meine Liebe zu Mama und Moritz macht mich stark! Die beiden machen mich STARK!!!!

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